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Gut begonnen aber dann doch verloren
Bericht aus der Rheinzeitung
Tolle Kulisse, attraktiver Volleyball: Dabei verlor Burgbrohl in der Oberliga vor rund 200 Zuschauern in der Brohltalsporthalle das Derby gegen LAF Sinzig und rutschte mit jetzt 4:12 Zählern hinter der punktgleichen DJK Pluwig-Gusterath auf Abstiegsplatz neun ab. Der famose Neuling aus Sinzig ist mit 14:2 Zählern dagegen weiter heißester Titelkandidat neben dem TV Bliesen.
SpVgg Burgbrohl - LAF Sinzig 1:3 (25:19, 17:25, 19:25, 18:25). Burgbrohl begann sehr stark, überraschte die Gäste mit gutem Spiel und hatte mit Daniel Keul einen variablen Zuspieler. „Da mussten die Sinziger zeigen, warum sie da oben stehen“, sagte Ralf Monschauer: „Und das haben sie auch getan.“ Der Spvgg-Spielertrainer hatte sich am Zeh verletzt und musste – wie auch Dieter Novotny (Leistenprobleme) – von außen zusehen, wie sich die Rheinstädter stetig steigerten. Monschauer räumte ein: „Sinzig hat verdient gewonnen.“ Dennoch wäre für Burgbrohl nach gewonnenem Auftaktsatz mehr drin gewesen, in der Folge ließen die Gastgeber die LAF aber stets zur Satzmitte entwischen. „Das war nicht zum ersten Mal in dieser Saison unser Problem“, so Monschauer
„Unser Team war einfach ausgeglichener besetzt. Wir hatten mehrere Spieler, die immer wieder punkten konnten“, analysierte LAF-Trainer Manfred Michno. Bestes Beispiel war da der jüngere der beiden Michno-Brüder Manuel, der die schwächere Leistung seines angeschlagenen Bruders Matthias mit einer Toppleistung in Annahme und Angriff ausglich.
SpVgg Burgbrohl: Keul, P. Novotny, Krischer, Gasper, Heinrich, Krause, Scheer, Krüger.
RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Montag, 28. November 2011, Seite 25
SpVgg patzt zu Hause
Volleyball-Oberliga Erste Heimniederlage für Burgbrohl

M Burgbrohl. Erste Heimniederlage für die SpVgg Burgbrohl in der Volleyball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland: Obwohl der Kader komplett war, hatte das Team von Spielertrainer Ralf Monschauer am sechsten Spieltag gegen den TV Klarenthal keine Chance und unterlag mit 0:3 (20:25, 21:25, 20:25). Mit 4:8 Punkten liegen die Brohltaler nun im unteren Drittel der Tabelle.
„Eigentlich haben wir ganz gut gespielt, unser Training im Bereich Block und Feldabwehr hat sich zum Beispiel schon ausgezahlt“, sagte Monschauer, machte aber gleich die entscheidende Einschränkung: „Das galt leider immer nur für die zweite Satzhälfte. Am Anfang sind wir in allen drei Sätzen zu deutlich in Rückstand geraten.“
Beispielhaft das 12:21 im Auftaktsatz, als die SpVgg Burgbrohl fast schon wieder dran war, dann jedoch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen kassierte und doch noch verlor. „Da haben wir uns zu sehr aufgeregt“, so Spielertrainer Monschauer. „Wir hätten kühlen Kopf bewahren sollen, haben uns aber aus dem Konzept bringen lassen. Da hat uns einfach die Cleverness gefehlt, die die erfahrenen Klarenthaler an den Tag gelegt haben.“ cr
SpVgg Burgbrohl: Keul, P. Novotny, Krischer, Gasper, Heinrich, Krause, Scheer, D. Novotny, Krüger, Monschauer.
RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Montag, 14. November 2011, Seite 21 (0 Views)
ASV Landau - SpVgg Burgbrohl 3:0 (25:19, 28:26, 25:16).
„Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung – eine geschlossen schlechte“, befand Ralf Monschauer nach dem Burgbrohler 0:3 in Edenkoben gegen Gastgeber Landau. Erstmals in der laufenden Saison hatte der Spielertrainer alle Mann an Bord, am Ausgang der Tour änderte dies aber nichts: dritte Niederlage im dritten Auswärtsspiel – das bedeutet Tabellenplatz acht mit 4:6 Punkten.
Eine echte Chance hatten die Gäste nur im zweiten Satz, da allerdings eine zwingende. 24:21 führten sie bereits, konnten wegen schlechter Annahmen aber keine nutzen, auch eine Auszeit bei 24:23 und eigenem Angriffsrecht danach fruchtete nicht. „Das war bezeichnend fürs ganze Spiel“, meinte Monschauer: „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Wenn wir den zweiten Satz gewonnen hätten, hätte dies das gesamte Spiel drehen können.“ So aber siegte Landau in solider, aber keinesfalls unwiderstehlicher Manier verdient mit 3:0. Für Monschauer „schade, denn der ASV wäre heute zu packen gewesen“.
SpVgg Burgbrohl: Keul, P. Novotny, Krischer, Gasper, Heinrich, Krause, Scheer, D. Novotny, Monschauer.
AV Landau - SpVgg Burgbrohl (Sa., 19.30 Uhr). Daheim nur Siege, auswärts nur Niederlagen – macht in der Summe für Burgbrohl 4:4 Punkte, 7:9 Sätze und Position fünf. Direkt dahinter, nur durch ein paar Ballpunkte getrennt, liegt der AV Landau, der die Brohltaler nun in Edenkoben zum direkten Duell erwartet. „Ziel ist es, am Samstagabend ein positives Punktekonto zu haben“, sagt Ralf Monschauer
Der Spielertrainer der SpVgg peilt den ersten Erfolg außerhalb der eigenen Halle an – und ist dafür recht zuversichtlich: „Weil bis auf Lars Krischer wahrscheinlich alle dabei sind.“ Zudem hat er unter der Woche gezielt die Schwächen im Bereich Block und Feldabwehr, aber auch Stärken wie den Service trainieren lassen: „Das ist ein Steckenpferd von mir, der Aufschlag ist der erste Angriffsschlag.“
Wenn der so kommt wie zuletzt beim 3:2 gegen Feldkirchen, ist der erste Auswärtssieg durchaus drin, sagt Monschauer: Und gegen den Dritten der Vorsaison zu gewinnen, „wäre schon eine echte Hausnummer“.
(Rheinzeitung vom 27.10.2011)
SpVgg Burgbrohl - TV Feldkirchen 3:2 (19:25, 25:23, 25:15, 23:25, 15:12). Zweites Heimspiel, zweiter Sieg für Burgbrohl. „Es war wirklich ein Kampfspiel“, resümierte Ralf Monschauer, „wir haben uns den Sieg hart erarbeitet.“
Der Spielertrainer konnte daheim – im Gegensatz zu den zwei zuvor verlorenen Auswärtsspielen – auf einen mit neun Spielern gut bestückten Kader bauen. Und dass er auch mal Wechseloptionen hatte, sollte sich nach klar verlorenem Auftaktsatz schon in Durchgang zwei voll auszahlen: Da kam Dieter Novotny für Daniel Keul ins Zuspiel, und der Routinier brachte Ruhe und Struktur ins Burgbrohler Spiel. „Wir haben da den Schalter umgelegt“, so Monschauer.
Zwei Sätze in Serie gewann die SpVgg und hatte schon im vierten Abschnitt Siegchancen – doch Probleme in Block und Feldabwehr bescherten Feldkirchen noch einmal den Tiebreak. Dort führten die Gäste mit 8:7, ehe Burgbrohl die entscheidende Serie startete und dank Aufschlägen von Christian Heinrich auf 11:8 davonzog. „Auf die taktischen Angaben konnten wir uns heute verlassen“, nannte Monschauer den Schlüssel zum Sieg: „Dadurch können wir beruhigt die nächsten Wochen angehen.“
SpVgg Burgbrohl: Keul, P. Novotny, Krischer, Gasper, Heinrich, Krause, Scheer, D. Novotny, Monschauer.
(Rheinzeitung vom 31.10.2011)
(Rheinzeitung vom 24.10.2011)
Burgbrohl sieht sich im Derby gegen Feldkirchen
nur als Außenseiter
SpVgg Burgbrohl - TV Feldkirchen (Sa., 20 Uhr). Derbyzeit in der Brohltalsporthalle: Dabei ist den TV Feldkirchen für Ralf Monschauer im Duell der Rheinlandklubs der klare Favorit: „Als Regionalligaabsteiger zählt der TV automatisch zu den Titelkandidaten“, meint der Spvgg-Spielertrainer.
Umso überraschender ist daher Feldkirchens 0:3-Auftaktpleite in Sinzig. Zuletzt deklassierte der TV aber in eigener Halle Pluwig-Gusterath mit 3:0.
Gegen die Moselaner holte auch Burgbrohl bislang den einzigen Saisonsieg, 3:1 zu Hause im Auftaktspiel. Danach gab es zwei Auswärtsniederlagen gegen Schwarzenholz (0:3) und vor Wochenfrist gegen Enkenbach (1:3), beide Male hatte die SpVgg nur sechs Spieler dabei.
Das sollte gegen Feldkirchen ganz anders aussehen: Lediglich hinter der Anreise von Lars Krischer von seinem Studienort Leipzig steht ein Fragezeichen, ansonsten sind wohl alle Mann an Bord. Auch deshalb hat der Burgbrohler Spielertrainer etwas Hoffnung auf eine Überraschung: „Wenn wir schnell ins Spiel finden und ein etwas Glück haben, sind zwei Punkte drin.“ mo, cr
RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Donnerstag, 20. Oktober 2011, Seite 13 (0 Views)
Oberliga Herren - Niederlage in Enkenbach
TPSV Enkenbach - SpVgg Burgbrohl 3:1 (25:21, 24:26, 25:16, 25:13). Zweites Auswärtsspiel, zweite Niederlage für Burgbrohl. Wie schon beim 0:3 gegen Schwarzenholz reiste der Vorsaisonsechste mit der Minimalbesetzung von sechs Spielern nach Kaiserslautern und unterlag mit 1:3. „Mehr als dieser Satzgewinn war nicht drin“, sagte Ralf Monschauer.
Der Spielertrainer musste diesmal als Zuspieler ran, da der etatmäßige Passgeber Daniel Keul kurzfristig abgesagt hatte. „Und ein ganzes Spiel lang kann ich noch nicht durchstellen, dafür fehlt noch etwas Training“, sagte Monschauer. Der erlebte einen ersten Satz, „der von Chaos geprägt war, weil wir mit der neuen Aufstellung die neuen Wege lernen mussten“.
Im zweiten Durchgang wurde es besser: Die SpVgg zog auf 19:13 davon, musste danach aber in die Verlängerung und verwandelte erst den dritten Satzball. Die Enkenbacher Aufholjagd im zweiten Satz trug schon die Keimzelle für den späteren Sieg. „Auf einmal war bei uns das Selbstvertrauen weg“, berichtete Monschauer. Das Aufbäumen habe gefehlt, „zum Schluss war es wie ein Trainingsspiel.“
SpVgg Burgbrohl: D. Novotny, Monschauer, P. Novotny, Gasper, Heinrich, Krause. |